Martina - Das Gesicht hinter der LEBENSWERKSTATT...

Hallo ihr Lieben! …mein Name ist Martina, das wisst ihr ja nun schon und ich „liebäugel“ allzu gern mit Kausalitäten. „wenn…, dann…“ – diese zwei magischen Worte nehmen gut und gerne in meinem kleinen Köpfchen Platz.

WENN ich dies oder jenes kann/habe/erreiche – DANN bin ich endlich zufrieden/glücklich/mit mir im reinen und so weiter und sofort. SOFORT? – wohl eher nicht. Ziele sind wichtig im Leben, verstehe mich nicht falsch. Aber zu hohe Erwartungen, die ich mit dem Erreichen des Ziels verbinde – sind wohl eher enttäuschend. Auch ich träume von einem Leben im Einklang mit Gott & der Welt, mit meinen Werten und Bedürfnissen. So zu leben probiere ich auch täglich aufs Neue aus und sehe mir dabei gut und gerne, des Öfteren beim Scheitern zu.

 

Als ich das Buch „Die Anleitung zum Unglücklichsein“ von Paul Watzlawick las, habe ich nicht viel vom Inhalt verstanden. Ein Satz allerdings nahm in gleicher Weise wie das „wenn…, dann…“ in meinem Kopf Platz: „Es ist wichtiger hoffnungsvoll zu reisen, als anzukommen.“ Der Gedanke beschäftigte mich sehr, vor allem in Hinblick auf meine bisherige Lebensreise – bis heute.

 

Das Leben hat viel Schönes und Wertvolles, aber auch Schweres und Herausforderndes im Angebot. Das ist wohl wahr! Ich bin dankbar und fühle mich durch vieles beschenkt. Ich staunte nicht schlecht, als ich innerhalb von 30 Minuten eine Liste mit 100 Dingen für die ich dankbar bin, füllen konnte. Aber auch die Herausforderungen haben mich genau zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Ich plane gerne, habe Visionen, Wünsche und Träume – verbunden mit Zielen, große und kleine. In alldem darf ich mich jedoch auch immer wieder daran erinnern, mitunter schmerzlich erinnern lassen – dass es eben auch Dinge gibt auf die ich keinen Einfluss habe. Auch das gehört zum Leben dazu. Meine Gene, die meine Haut- und Haarfarbe bestimmen - scheinen banal neben dem Fakt im „privilegiertem“ Deutschland, gesund geboren zu sein, aufgewachsen in einer lieben Familie auf dem Land. Dafür kann ich nicht genug danken! Aber auch diese „nette Fassade“ hat Risse…

 

Der Grund warum es die LEBENSWERKSTATT gibt, hängt mit mir und meiner bisherigen Lebensreise zusammen. Meine Leidenschaft und mein Interesse für Persönlichkeitsentwicklung, für Sinn, Zweck, Gott, Hoffnung und Perspektive - resultiert wohl daher, dass ich selber schon öfter an den Punkt gekommen bin hilflos, sinnlos und perspektivlos - Zuschauer meines eigenen Lebens zu sein.

„Wo ist bitte die „RESET“-Taste?“, fragte ich mich oft– aber das wäre wohl zu kurz gedacht. Ja, das war es!

 

Auf der Suche nach Anerkennung, Lob und Bestätigung wurde und werde ich nicht selten unheimlich erfinderisch. Heute gibt es ja auch unzählige Möglichkeiten dafür – ein Segen und Fluch zugleich?! Ich frage mich: „Wer bin ich?“ – wenn niemand zusieht. „Was ist mein Wert?“ – wenn das Lob ausbleibt. Warum verdammt nochmal ist es mir so wichtig, was andere von mir denken und über mich sagen? Warum? Ist das „menschlich“ - frage ich mich?

 

JA es gibt sie, diese unbewussten Glaubenssätze die das Leben eines Menschen prägen und bestimmen. Das Gefühl „nicht genug zu sein“ – nicht schön genug, nicht schlau genug, nicht vermögend genug, nicht schlank genug, nicht nett genug, und, und, und… Ich würde nicht davon schreiben, wenn mir die Thematik nicht bekannt wäre. JA, ich kenne diese Zweifel die lähmen, beschämen und unfrei machen. Dann, wenn ich diese Zweifel endlich los bin – bin ich wirklich frei! Werde ich sie jemals los – solange ich hier bin, auf dieser Erde?

 

Genauso wie es unzählige Möglichkeiten gibt sein „Image“ aufzupolieren, gibt es vielfältige Dinge die zuweilen empfundene „innere Leere“ zu füllen. Der Mensch fängt an zu konsumieren: Fernsehen, Internet, Kleidung, Dinge, Alkohol, Essen, vieles mehr… Kurzfristige Glücksmomente helfen jedoch leider nicht langfristig. Auch das gehört zur Realität! Zu meiner Realität… Was auch immer ich mir davon erhofft habe, konnte auch mein Heißhunger nicht stillen. Das war eher noch kontraproduktiv… Ungute Muster entstehen und das viel zu schnell – ein Ausbrechen ist nicht nur schwierig möglich. Aber es ist möglich!

 

 

„STOP, Reset, von vorn bitte! – warum verstehe ich mich selber nicht mehr? …was tue ich hier? … bin ich eigentlich die Einzige die hinter verschlossener Türe kämpft? Verliert und insgeheim doch hofft…“. Wenn es dich gibt Gott, warum dann das hier alles?

 

Psychologen sagen, der Leidensdruck muss hoch genug sein - damit Menschen bereit sind für Veränderung. Veränderung? – hört sich gut an. Ob ich es diesmal schaffe? „Es gibt keinen Augenblick in unserem Leben, an dem wir nicht einen neuen Weg einschlagen könnten.“ – habe ich irgendwo mal gelesen. Also los geht’s - doch, ich trau mich nicht. Was, wenn ich wieder falle? … was soll’s? Einmal könnte ich es doch noch probieren …aufstehen, Krone richten, weiterlaufen – oder wie war das noch gleich? … wer nicht kämpft, hat schon verloren.

 

JA, ich fühle mich herausgefordert jetzt, hier, heute… Aber ich habe keine Lust mehr auf Maske, Image und was weiß denn ich. Ich bin nun mal der Mensch, der ich bin. Mit Ecken, Kanten und Rundungen… Das was war, kann ich nicht ändern. Aber ich kann entscheiden wie ich weitermache, damit umgehe und nach vorne schauen. In einem schlauen, alten und dennoch aktuellen Buch habe ich gelesen: „…dass denen die Gott lieben – alle Dinge zum besten dienen“ – ALLE Dinge. Wirklich? Ich will ich das glauben! Aber ich brauche DEINE Hilfe dazu!

 

Auf der Erde hier, werde ich wohl nie ankommen… Ich werde wohl erst dann ankommen, wenn ich zu DIR heimkehre - der du von mir sagst: „Du bist einmalig und wunderbar gemacht – mein geliebtes Kind.“

Aber das hindert mich noch lange nicht daran, schon  jetzt „hoffnungsvoll zu reisen“… Wenn ich auf den perfekten Moment warte, dann komme ich nie weiter auf meinem Weg, in meiner Entwicklung. Ich bin "Lernende", werde es auch bleiben und möchte es auch sein - denn das nährt die Neugierde und Offenheit für neue Entdeckungen und Perspektiven - so wie es bei Kindern eben auch ist!

Es gehört MUT dazu, sich so zeigen zu wollen, wie man in Wahrheit ist. - Sören Kierkegaard

Ich und du, wir sind viel mehr als unsere Gedanken und Gefühle – möchte ich uns nun sagen. Du darfst nicht allem Glauben schenken was du denkst. Auch wenn ich über Dinge wie Persönlichkeit & Psychologie rede oder schreibe, heißt das noch lange nicht das ich mein Leben immer im Griff habe… Zum Glück oder Gott sei Dank, hat das JEMAND anderes. Das darf ich glauben! Irvin Yalom, ein fast 90-jähriger Psychotherapeut bekannte: „Irgendwie therapieren wir nicht nur unsere Klienten, sondern uns fortwährend in gleicherweise selbst.“ Recht hat der junge Mann!

 

Ein konkreter Wunsch hat es sich in den letzten Monaten in meinem Kopf gemütlich gemacht: „Ich möchte in Zukunft – „wertvoll unterwegs“ sein!“ Ich möchte mehr annehmen - statt kämpfen. Ich möchte einmal mehr aufstehen, als liegenbleiben. Probleme als Chancen und Übungsfelder wahrnehmen und ich möchte Zweifel ausräumen und Vertrauen lernen.

Es gibt diese LEBENSWERKSTATT, weil ich sie brauche: zum Auftanken, Innehalten und Gedanken zu sortieren. Und weil ich der Überzeugung bin, dass sie ebenso für andere zu einem Ort der Wertschöpfung, des Vertrauens und der Ermutigung werden kann.

Es ist vollkommen normal bedürftig zu sein! An welcher 'Stelle" kämpfst DU? Und was würde passieren, wenn du nicht mehr länger kämpfst - sondern beginnst das Übungsfeld dahinter zu erkunden? Vielleicht entdeckst du in gleicherweise die Kraft dahinter? Nicht selten kann sie durch unsere "vermeintliche" Schwäche erst zu Geltung kommen...

Auf meiner Lebensreise durfte und darf ich mehr uns mehr lernen, das es da JEMAND gibt der mich besser kennt als ich selbst. Der mich sieht und versorgt. Der meinen Hunger nach Leben, Sinn und Freiheit stillen möchte. Der mich immer wieder daran erinnert, das ich an seinem Tisch Platz nehmen kann und ganzheitlich "satt werden" kann. Bei IHM erfahre ich nachhaltige Stärkung. ER ist stets mit mir auf der Reise. SEINER Stimme darf ich Gehör schenken! Das macht mir Mut und lässt mich meinen "wahren WERT" erahnen... Jeder von uns ist „unterwegs“ – ich hoffe nur nicht irgendwie oder irgendwohin. Ich möchte dich ermutigen zu überlegen, was es für dich heißen könnte „wertvoll unterwegs“ zu sein. Jeder hat die Chance es für sich persönlich rauszufinden... Und wenn du magst, begleiten wir uns  Stückchen dabei…

 

Mit ermutigenden Grüßen für dich und mich, deine Martina

 

 

UND NUN?!

 

„wertvoll unterwegs“ zu sein hat für mich viele Facetten.

Für das neue Lebensjahr habe ich mir verschiedene spannende Monatsprojekte bzw. Übungsfelder überlegt und vorgenommen. Jeden Monat ein neues Selbstexperiment sozusagen...

 

UND WAS ES MIT DEM WEISSEN VW-BUS AUS SICH HAT, ERZÄHLE ICH EUCH EIN ANDERES MAL...

 

 

 

 

 

 

Monatsprojekt No1:

loslassen, reduzieren, Fokus...

Wie das konkret aussieht und warum das in meinen Augen Sinn macht, schreibe ich kommende Woche...

 

Ich freu mich drauf! Du bekommst Post von mir...

 

 



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